Ausbildungsjahr 2018/2019 :: nordisches Schamanentum :: Hagazussa

 

Ich lade Dich ein, mit mir gemeinsam durch einen Jahreskreis zu reisen und Deinen Dir eigenen schamanischen Weg zu finden.

 

Woher es kommt ...

Schamanische - resp. hexerische oder druidische - Heilweisen sind überlieferte Herangehens- an und Verstehensweisen von Krankheit&Gesundheit, sind Techniken, Formate und Rituale der Erfahrungsheilkunde, also der indigenen Heilkunst, die in allen Kulturen und zu allen Zeiten der Menschheit in großer Vielfalt und regionaler Besonderheit praktiziert wurde und mancherorts noch heute praktiziert wird. Und die in Regionen, in denen sie verloren schien, immer häufiger wieder erinnert und neu belebt wird.


Als Hagazussa / Schamane / Schamanin zu wirken bedeutet, dem Lebendigen zu dienen, der Gesamtheit der Schöpfung und ihren Göttern. Wir tun dies vor allem auf spirituell-energetischer Ebene, in dem wir mit Unterstützung unserer Ahnen, Hilfsgeister und Götter Heiligen Raum schaffen und halten, in dem wir Körper&Geist, Herz&Seele wieder zusammenbringen. Wir geleiten Menschen und ihre Ahnenreihe, Tiere und Orte in ihre starke Mitte, in ihren individuellen Zustand von Balance und Heil-Sein, in ihre persönliche Gute Ordnung, aus der körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden erwachsen kann.

Traditionell definiert die Fähigkeit, bewusst und kontrolliert in Trance gehen zu können und in der Lage zu sein in allen Welten – in der alltäglichen und der nicht-alltäglichen Wirklichkeit – zu wirken, den/die Hagazussa. Dabei sind wir nicht nur Wandernde zwischen den Welten und auf den Achsen von Raum&Zeit, wir sind auch Mittlerinnen und Überbringer, wir fungieren als Kanäle und Verbündete für die Heil-Kräfte des Numinosen, die Kraft unserer Ahnenreihe und die Magie der Geistwesen. Wir übersetzen die Bilder und Töne der Anderswelt für unsere Klient*innen, wir stellen Verbindungen her und wir trennen sie, wir rufen herbei und wir schicken fort. Hagazussa zu sein bedeutet Werkzeug der Geistigen Welt zu sein.

 

Wohin es geht ...

 

Mein Wunsch ist es, mit dieser Ausbildung auf den nordisch-europäischen Ahnenpfaden Menschen zu ermutigen und zu ermächtigen ihre individuelle Magie zu entfalten, ihren persönlichen Heilweg zu beschreiten und ihre eigene Variante von Schamanentum zu finden. Ich wünsche mir, dass Du am Ende unseres gemeinsamen Jahres Deinen individuellen Weg als Hagazussa vor Dir siehst und Du – gut aufgestellt und ausgestattet mit solidem Handwerkszeug - ihm mit Freude selbstbewusst und sicher folgst.

 

Was es braucht ...

Es braucht Mut, sich dem Schamanentum zuzuwenden. Alles weitere lässt sich lernen und üben.

 

Auf unserem Weg kultivieren wir unsere Offenheit und die Fähigkeit, uns abzugrenzen. Verbindlichkeit und die Traute, alles Bekannte über Bord zu werfen. Die Hagazussa lernt, in ihrem Tun und Sein Gegensätze wie Demut&Dominanz, Ernsthaftigkeit&Trickster-Energie oder Friedfertigkeit&Kriegerkraft zu vereinen. Durch die Schönheit der täglichen Disziplin und durch fundiertes magisches Handwerk wird die Intuition gestärkt und das Unfassbare begreiflich.

Es spielt keine Rolle, ob Du in einer langen Ahnenreihe von magischem Volk stehst, ob Du bereits eine schamanische Ausbildung begonnen oder absolviert hast oder ob Dich gestern erst der Impuls überkommen hat, Dich dem Schamanentum zuzuwenden: es spielt nur eine Rolle, ob Du gewillt bist, ganz da zu sein, Dich ganz hinein zu geben. Denn egal, ob Du diese Ausbildung als Deinen persönlichen Entwicklungsweg absolvierst oder ob Du später für andere Wirken willst – mit halbem Herzen kann Heilige Arbeit nicht getan werden.

 

Wie es geht …

 

Das Ausbildungsjahr beginnt im Oktober 2018 mit einem individuellen 3h-Termin für jede/n Teilnehmer*in. Am 2. Wochenende im November findet das erste gemeinsame Seminar von Freitagabend bis Sonntagnachmittag statt. Diesen Rhythmus werden wir durch das Jahr beibehalten – auf jedes Seminarwochenende folgt ein Monat mit Einzelterminen, die individuell abgesprochen werden, folgt ein Seminarwochenende. Du erhälst Unterrichtsmaterialien und Übungen von mir. Die Termine 1-11finden in meiner Praxis in Berlin-Moabit oder - nach Absprache – im Grünen statt. Der Seminarort für Termin 12 steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Ich werde mit mindestens 6 und maximal 10
Teilnehmenden arbeiten, um der Dimension dieses Weges gerecht zu werden.

Die Kosten betragen für die Monate 1-11 jeweils 200,- Euro. Der Beitrag kann in Raten gezahlt werden oder als Frühbucherrabatt per Einmalsumme vor Beginn der Ausbildung in Höhe von 1950,- Euro. :: Monat 12 mit den Abschluss- und Weihetagen wird inkl. Unterkunft ca. 300,-Euro kosten. Um die Verpflegung kümmern wir uns gemeinsam.

 

Die Termine sind:

  1. Oktober 2018: Einzeltermin nach Absprache, Praxis oder Outdoor

  2. November 2018: 09.11., 19Uhr bis 11.09., 17Uhr

  3. Dezember 2018: Einzeltermin nach Absprache, Praxis oder Outdoor

  4. Januar 2019: 11.01., 19Uhr bis 13.01., 17Uhr

  5. Februar 2019: Einzeltermin nach Absprache, Praxis oder Outdoor

  6. März 2019: 08.03., 19Uhr bis 10.03., 17Uhr

  7. April 2019: Einzeltermin nach Absprache, Praxis oder Outdoor

  8. Mai 2019: 10.05., 19Uhr bis 12.05., 17Uhr

  9. Juni 2019: Einzeltermin nach Absprache, Praxis oder Outdoor

  10. Juli 2019: 12.07., 19Uhr bis 14.07., 17Uhr

  11. August 2019: Einzeltermin nach Absprache, Praxis oder Outdoor

  12. September 2019: Abschlusstage/Weihetage außerhalb, 04.09., 19Uhr bis 08.09., ca. 15Uhr (gesonderte Kosten, s.o.)

 

Dieses Ausbildungsjahr verknüpft im Wesentlichen zwei Stränge miteinander: den persönlichen Prozess der/des erwachsenden Hagazussa und die Vermittlung von grundlegenden Techniken und Formaten. Je nachdem, welche Themen und Anliegen die Teilnehmenden mitbringen und was zu den einzelnen Terminen gerade aktuell im Feld ist, werde ich die Inhalte flexibel abstimmen und prozessorientiert gestalten. Zur Orientierung seien hier einige Inhalte des Ausbildungsjahres genannt:

 

  • Energie : u.a. den eigenen „Wahrnehmungs-Kanal“ erfahren, spüren, berühren, bewegen, leiten, fließen lassen, eigener Energiekörper, Energiekörper von anderen (Menschen, Pflanzen, Tieren, Gegenständen, Orten), spirituelle Energie, Mutter Erde, Geistwesen, Göttinnen und Götter.
  • Schutz : u.a. Vor- und Nachbereitung schamanischer Arbeit, Erdung, Reinigung, Abgrenzung, seelische und energetische Hygiene, einen Kreis aufbauen, halten und beenden.
  • Haltung: u.a. Intentionen!, Regalia, Auftreten, Etikette, Attribute, Namensfindung und Namensnutzung.
  • Verbindung : u.a. Kräfte rufen und entlassen, Invokationen, Gebet, Anrufung, Gibbern, Gesang, Trommel, Rassel, Rauchwerk, Gabe&Gegengabe, Blót, die Runen des Älteren Futhark, Jahreskreis und -rituale.
  • Techniken : u.a. Seelenreise, Geistwesensuche u. -arbeit (z.B. Tierclans, Helfer o.ä.), Seelenrückholung, Entsetzung (Menschen, Gegenstände, Orte), Ahnenspirale, Arbeiten auf der Timeline, Heiltanz, Heilgesang, stellvertretende Heilung, magische OP, Heilkreis.
  • begleitende Themen : u.a. persönlicher Schwerpunkt/Ruf/Gabe, Sprache und Bezeichnungen, Kultur und Kulturimperialismus, patriarchale und matriarchale Sichtweisen und Überlieferungen, Two-Spirit-People, Hagazussa in der Großstadt, Umgang mit Macht&Mächten, Ethik&Moral, Verantwortung für .., Schamanentum und Alltag.

 

 

 
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